• Wuppertaler Zoo | Gebänderter Fidschi-Leguan

Wuppertaler Zoo

Der Wuppertaler Zoo ist immer einen Besuch wert. Und wie der Name es schon verrät, liegt der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal in Wuppertal. Wo auch sonst! Die Universitätsstadt Wuppertal ist mit ca. 350.000 Einwohnern die größte Stadt im Bergischen Land. An Sehenswürdigkeiten findet man neben dem Zoo Wuppertal auch die Schwebebahn, das Heydt-Museum, das Historische Stadtzentrum mit dem Opernhaus, den Skulpturenpark Waldfrieden und viele weitere in der Stadt.

Der Wuppertaler Zoo erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 24 Hektar und liegt im westlichen Teil der Stadt zwischen Elberfeld und Varresbeck auf der einen Seite und Sonnborn sowie Vohwinkel auf der anderen Seite. Um die 4.000 Tiere von allen Kontinenten der Erde leben im Wuppertaler Zoo, einem der ältesten Zoologischen Gärten Deutschlands. Neben Vögeln, Fischen und Reptilien aller Art lassen sich im Zoo Menschenaffen, Affen, Tapire, Sibirische Tiger, Afrikanische Löwen, Afrikanische Elefanten, Eisbären, Braunbären, Wölfe, Königspinguine sowie viele weitere Tiere bestaunen.

Am interessantesten waren die riesigen Freigehege von den Afrikanischen Löwen und den Sibirischen Tigern. Vom Haupteingang des Wuppertaler Zoo bis zu den Löwen- und Tigergehegen ist es schon ein ordentliches Stück zu laufen. Die Löwen leben auf ca. 1 Hektar Fläche und somit im größten Löwengehege in Deutschland. Ein großer Beobachtungsturm sorgt für einen ausreichenden Überblick über die Anlage. Die Sibirischen Tiger findet man in der Anlage im “Tal der Tiger”. Die Tiger lassen sich bestens am Bachlauf oder durch riesige Beobachtungsscheiben in der Felsengegend beobachten.

Ein weiteres großes Gehege bewohnen die Afrikanischen Elefanten. Mit ungefähr 4.300 Quadratmeter ist das Elefantengehege in etwa halb so groß wie das Löwengehege. Am besten lassen sich die Dickhäuter, auf ihrem Sandplatz, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen vom Zoo-Restaurant aus beobachten.

Möchte man im Zoo fotografieren, so sollte man einige Punkte beachten. Zuerst erkundigt man sich an der Kasse oder schon vorher im Internet, ob das Fotografieren im Zoo erlaubt ist. Im Zoo Wuppertal ist das Fotografieren für private Zwecke erlaubt. Für eine kommerzielle Verwendung der Fotos ist die Genehmigung des Zoologischen Gartens erforderlich.

Entsprechende Kleidung für einen Zoobesuch ist selbstverständlich. In Verbindung mit der Fotografie sollte natürlich auch die Fotoausrüstung dem Wetter angepasst bzw. für das Wetter vorbereitet sein. Einen ganzen Tag ohne Proviant ist nur schwer auszuhalten und auch nicht wirklich gesund. Erkundigt euch also vorher ob Verpflegung und Getränken für das leibliche Wohl mitgebracht werden dürfen. Im Zoo Wuppertal stellt dies kein Problem dar. Als Alleinreisender Fotograf sollte man eher unter der Woche und morgens bzw. abends seine Fotosafari starten. Wer mit der Familie unterwegs hat meistens keine anderen Möglichkeiten und muss sich an den Wochenenden mit vielen, vielen anderen Zoobesuchern arrangieren.

Auch beim Fotografieren gehört ein rücksichtsvoller Umgang mit den Tieren dazu. Wahrt die nötige Distanz zum entsprechenden Tier und versucht leiser als gewöhnlich zu sein. Besonders in der Tierfotografie gilt die Lebensweisheit “Geduld ist eine Tugend”. Erkundigt euch im Zoo nach den Fütterungszeiten der Tiere, die ihr fotografieren möchtet. So steigt die Wahrscheinlichkeit ungemein, ein Tier vor die Kamera zu bekommen. Tiere sollten nicht von oben herab fotografiert werden. Begebt euch zumindest auf Augenhöhe des jeweiligen Tieres. Fotografiert man von unten nach oben, erhält man perspektivisch einmalig schöne Fotos.

In der Tierfotografie gilt: die Augen müssen immer scharf sein. Setzt also euren Fokus unbedingt auf die Augen des Tieres. Da Tiere selten still halten und solange warten bis der Fotograf das Bild geschossen hat, fotografiert am besten im Zeitmodus. Das heißt, je kürzer die Verschlusszeit, desto größer ist die Chance das fotografierte Tier scharf auf den Sensor zu bekommen. Das eventuell fehlende Licht durch den Zeitmodus holt ihr euch durch die ISO und die Blendenwahl wieder rein. Achtet dabei aber auf das Rauschen (zu hohe ISO) und die Schärfe (zu hohe Blende).

Ob ihr zum Fotografieren eine Systemkamera, Spiegelreflexkamera oder Bridgekamera benutzt bleibt jedem selbst überlassen. Jeder Kameratyp hat seine Vor- und Nachteile. Entsprechende Objektive bzw. Brennweiten wählt man je nach Motiv. Mit einem Zoomobjektiv ist vieles einfacher. Mit einer Festbrennweite wird das dann schon schwieriger, aber nicht unmöglich. Übrigens sind alle unsere Bilder mit dem Standard-Kit-Objektiv 18-55 mm entstanden. Wer genügend Zeit und Ruhe hat, sollte so oft es geht ein Stativ benutzen. Das entspannt die Arme und die Chance auf Verwacklungsfreie Bilder erhöht sich immens. Die Gitter von den Gehegen können als stilistisches Hilfsmittel mit in das Bild eingebaut werden. Aber seien wir doch mal ehrlich, meistens stören diese Gitter ungemein.

Obwohl die Gehege-Gitter Mensch und auch Tier schützen, möchte man sie nicht unbedingt auf dem Foto haben. Sollte es das Gehege ermöglichen, versucht euer Objektiv direkt auf das Gitter zu setzen und mit der Brennweite die Stäbe unsichtbar zu machen. Sollte es euch der Schutzzaun ermöglichen eure Kamera bzw. das Objektiv da hindurchzustecken, so passt bitte besonders auf. Nicht nur auf euer Equipment sondern besonders auch auf euch. Wildtiere sind keine Kuscheltiere. Und wie weiter oben schon erwähnt, die Tiere sind keine toten Gegenstände, sondern Lebewesen, die genauso respektvoll behandelt werden wollen, wie wir selbst.

Kurz vor Schluss noch einige Gedanken zur artgerechten Haltung von Tieren in Gefangenschaft. Vom Prinzip her muss jeder für sich selbst entscheiden, sich Tiere in Tierparks, Zoologischen Gärten oder Wildgehegen anzuschauen. Ich persönlich kann es mit mir vereinbaren, Tiere in Gefangenschaft zu beobachten. Aber die Tiere sollten so artgerecht wie möglich gehalten werden. Im Zoo Wuppertal hatte ich so einige Bedenken bezüglich des Eisbärengeheges. Der von uns beobachtete Eisbär bewegte sich über den gesamten Zeitraum in immer gleichen Bewegungsabläufen im Gehege hin und her. Ob das Tier Verhaltensstörungen durch das eventuell zu kleine Gehege entwickelt hatte, kann ich nicht beurteilen, aber schön anzusehen war es nicht.

Mit dem Tierpark Hellabrunn in München oder dem Tierpark in Berlin kann der Zoo Wuppertal nicht ganz mithalten. Aber dennoch lohnt sich jederzeit ein Tagesausflug in den Wuppertaler Zoo. Ob Singles, Liebespaare, Familie mit Kindern, Großeltern mit Enkelkindern oder einfach nur Fotografen, der Wuppertaler Zoo bietet für jede Zielgruppe etwas an.

Wer mehr über den grünen Zoo in Wuppertal erfahren möchte, kann gern die Webseite www.zoo-wuppertal.de besuchen. Dort erhaltet ihr u.a. Informationen über die Öffnungszeiten, die Preise und die Fütterungszeiten.

Bilder vom Zoologischen Garten Wuppertal

Zoo Wuppertal
Bilderthema
2018-08-02T13:58:07+00:0008. Mai 2017|Themen|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar

lostpixels setzt Cookies für eine verbesserte Benutzerführung ein. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmt ihr der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise. Verstanden!